Aus der Vereinschronik | Vereinsfahne | Lied der Donauschützen




Gruppenbild der Donauschützen zum 40jährigen Gründungsfest 2008



Vereinsgeschichte der Donauschützen
 
In der Ortschaft bestand bereits um 1930 ein Schützenverein mit dem Namen "Schützengesellschaft Frengkofen". Der Verein war nicht im Vereinsregister eingetragen, auch liegen keinerlei schriftliche Unterlagen über ihn mehr vor. Ein Ansteckemblem und eine Schützenscheibe (siehe Abb.) sind die einzigen sichtbaren Relikte dieses Vorkriegsvereins. Aus Erzählungen ist bekannt, dass die Frengkofener vereinsmäßig organisiert über mehrere Jahre hinweg im Dorfgasthof mit Luftgewehren geschossen haben.

Bereits kurz nach dem 2. Weltkrieg zeigten Bewohner des Ortes wieder Interesse am Schießsport, wobei einige dem Schützenverein "Edelweiß Wiesent" beitraten. Nach Grün-dung des Vereins "Weinbergschützen Bach" nahm eine zunehmende Zahl Frengkofener an den dortigen Schießveranstaltungen teil, so dass bei deren Erscheinen bereits von der "Ankunft des Frengkofener Schützenvereins" gesprochen wurde. Aufgrund der immer stärker werdenden Begeisterung am Schießsport wurde am 08.06.1968 im Dorfwirtshaus der Verein "Donauschützen Frengkofen" gegründet, dem spontan 29 Mitglieder beitraten. Unter Leitung des damaligen Sektionsleiters Karl Hof wurden
  Anton Schrödl zum 1. Schützenmeister,
  Anton Maier zum 2. Schützenmeister,
  August Zelesny und Hans Möbius zu Schriftführern,
  Ernst Schrödl und Albert Schreiner zu Kassenverwaltern und
  Gerhard Beck zum Waffen- und Gerätewart
gewählt.

Bereits bei der Gründungsversammlung konnte bekannt gegeben werden, dass die Fürstl. Brauerei Thurn und Taxis, die Wirtin Frau Betty Hahn und der Fischhändler Otto Maier jeweils ein Luftgewehr finanzieren werden. Da zudem Herr Ernst Schrödl bereits im Vor-feld bei einer Haus- zu Haus-Aktion 450,00 DM eingesammelt hatte, waren die finanziellen Mittel für die weiterhin erforderliche Sachausstattung vorhanden. Demzufolge war es möglich, bereits im August 1968 in der Dorfgaststätte den ersten Schießabend abzuhalten. Dies war der sportliche Auftakt einer bis heute andauernden, erfolgreichen Vereinsgeschichte, wobei bereits 1974 das 100. Mitglied dem Verein beitrat. Ein Jahr darauf gab sich der Verein eine Satzung und ließ sich im Vereinsregister eintragen. 1992 errichteten die Vereinsmitglieder in Eigenleistung ein Schützenzimmer.
Die Donauschützen fungierten 1976 beim 10jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe der Weinbergschützen Bach und 1982 beim 100jährigen Gründungsfest mit Fahnenweihe der Schützengesellschaft Edelweiß Wiesent als Patenverein.

Seit der Veinsgründung gehörten die Donauschützen der Sektion "Hof" (benannt nach dem amtierenden Sektionsleiter) an. Mit Wirkung vom 01.01.1979 spalteten sich von dieser Sektion aus rein geographischen Gründen die Vereine Weinbergschützen Bach, Donau-schützen Frengkofen, Donaustrand Friesheim, Immergrün Hofdorf, Scheuchenberg Sulz-bach, Edelweiß Wiesent, Gilde Wörth und 1864 Wörth ab und gründeten die heute noch bestehende Sektion "Walhalla".

Im Jahr 1998 konnte das 30jährige Bestehen des Vereins gefeiert werden. Anlässlich dieses Jubiläums wurde von den Weinbergschützen aus Bach ihrem ehemaligen Patenverein die nachstehende Scheibe gestiftet.
Während des 40jährigen Bestehens wurde neben geselligen Aktivitäten kontinuierlich aktiv Schießsport betrieben: Die Vereinsmeister der unterschiedlichen Klassen werden seit jeher aus Ergebnissen der Übungsabende ermittelt. Gewertet wird jeweils das beste Ein-zelergebnis auf 20 Schuß aus den neun Schießmonaten. Schießbetrieb findet in den Mona-ten September bis Mai jeden Donnerstag ab 19.00 Uhr statt. Am Schießsport Interessierte sind dabei jederzeit herzlich willkommen. Ab dem 60. Lebensjahr darf auch aufgelegt ge-schossen werden. Außer der Vereinsmeisterschaft wird beim Blattlschießen monatlich eine Monatsplakette für den besten erzielten Teiler vergeben.

Neben der vereinsinternen Meisterschaft werden auch Vergleichskämpfe zwischen den acht Vereinen der Sektion Walhalla durchgeführt. Sportlich unterteilt sich die Sektion in die Gruppen A und B. Am Ende der Saison stehen der Viertplatzierte der Gruppe A als Absteiger und der Meister der Gruppe B als Aufsteiger fest. Je Kampf werden die sechs besten Schützen eines Vereins gewertet. Darüber hinaus wird aus den Ergebnissen der zweiten sechs Einzelschützen die Meisterschaft in der Gruppe C ermittelt, in der alle acht Vereine der Sektion vertreten sind.

Seit 1975 nehmen die Donauschützen in der Gauliga an Rundenwettkämpfen teil. Als sportlicher Höhepunkt gelang ihnen im Jahr 2002 der Aufstieg in die Gruppe A1 der Gauli-ga. In der aktuellen Saison ist der Verein mit den Schützen Stefan Kolbinger, Verena Seidl, Sonja Thanner, Michael Thanner und Kathrin Winnerl in der Gauliga Gruppe B1 vertreten.




Gruppenbild der Donauschützen bei der Fahnenweihe in Bach 1986



Die 29 Gründungsmitglieder der Donauschützen
Anwesende bei der Gründungsversammlung am 8. Juni 1968
 
Beck Gerd
Beck Erwin
Bannat Siegfried verstorben 2005
Eckert Johann
Fichtl Alfred verstorben 1983
Fichtl Richard verstorben 1982
Haas Arthur
Hahn Barbara verstorben 2008
Hahn Josef
Huber Willi
Kirsch Jakob verstorben 1977
Kolbinger Albert
Kolbinger Helmut
Mandl Franz
Maier Anton
Maier Otto
Maierhofer Adolf verstorben 2008
Möbius Johann
Niedermüller Michael verstorben 1989
Riedl Heinrich
Scheck Fritz
Schreiner Albert
Schrödl Anton
Schrödl Ernst
Schrödl Otto
Schrödl Otto sen. verstorben 1968
Stadler Josef verstorben 2003
Urban Karl verstorben 1973
Zelesny August verstorben 1997







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